#33 alles und nichts Teil 1 - mit Niko von den Küstenkötern

Shownotes

In der ersten Episode des ganz besonderen Podcasts mit dem Titel "Rund um den Hund" begrüßen Patrizia und Benni ihre Gäste Nico, einen Hundetrainer aus Schleswig-Holstein. Dies ist die erste gemeinsame Episode, die aufgrund der lebhaften Diskussionen in zwei Teile aufgeteilt wurde. Während des Gesprächs geht es um die Herausforderungen und Eigenheiten im Umgang mit Hunden, insbesondere im Hinblick auf Aggressionsproblematiken und den gesellschaftlichen Wandel in der Hundehaltung.

Nico bringt seine Erfahrungen aus der Zootierpflege und der Arbeit mit Hunden in schwierigen Situationen ein. Er erklärt, dass viele Hundebesitzer häufig erst dann zu ihm kommen, wenn sie bereits mehrere Trainer ausprobiert haben und es zu ernsthaften Problemen gekommen ist. Die Diskussion dreht sich um die Wahrnehmung von Aggression bei Hunden und wie sich diese im Laufe der letzten Jahre verändert hat. Während Nico berichtet, dass in der Vergangenheit eine andere Einstellung zu „Problemhunden“ herrschte, meldet Patrizia, dass die gesellschaftliche Akzeptanz für Hunde und deren Verhalten drastisch gesunken sei.

Ein zentrales Thema der Episode ist das Phänomen der Leinenaggression, sowohl bei Hunden als auch bei deren Besitzern. Nico beschreibt, dass viele Menschen dazu neigen, die Aggression ihrer Hunde zu ignorieren oder zu verharmlosen, was häufig in unangenehme Situationen führen kann. Die ثلاثة diskutieren die Ursache dafür, dass Hunde nicht mehr in der Lage sind, wie "echte Hunde" zu kommunizieren und wo diese Missverständnisse zwischen Mensch und Tier entstehen könnten.

Besonders spannend wird es, als Nico über seine Erfahrungen spricht, wie er in der Tierheimarbeit dazu beigetragen hat, Hunde besser zu integrieren und damit Umstände zu verbessern. Er bringt ein Beispiel, bei dem ein junger Hund durch das richtige Training ein neues Zuhause fand, obwohl er anfänglich als unvermittelbar galt. Die Art und Weise, wie der Trainingsansatz in dieser Episode dargestellt wird, weckt großes Interesse bei den Zuhörern, insbesondere in Bezug auf die Herausforderungen, die mit der Arbeit an aggressiven Verhaltensweisen verbunden sind.

Die Episode schließt mit Fragen zur Zukunft der Hundehaltung und den Herausforderungen, mit denen Hundetrainer heutzutage konfrontiert sind. Patrizia, Benni und Nico scheinen sich einig zu sein, dass ein offener Umgang mit schwierigen Themen bezüglich Hundeverhalten nötig ist, um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden und die Beziehung zwischen Mensch und Hund zu verbessern.

Für weitere Informationen und Anregungen, kontaktiert uns gerne unter info@patrizia-korppi.de oder besucht unsere Webseiten:
www.patrizia-korppi.de
www.hundetrainerunterwegs.de
www.kuestenkoeder.de

Für Fragen oder Anregungen sind die beiden jederzeit erreichbar unter info@patrizia-korppi.de. Seid gespannt auf Teil 2 dieser interessanten Diskussion!

00:00:04 Einführung in die erste Folge
00:10:27 Von der Normalität zur Aggression
00:30:09 Nicos Werdegang als Hundetrainer
00:40:23 Hunde im Tierschutz und persönliche Erfahrungen
01:00:33 Kosten und Struktur des Trainingscamps

Kommentare (1)

Becci

Soo ihr Lieben, lang hab ich gehört nie was geschrieben, aber nu: Liebe Patricia, danke das du Benny so lange bearbeitet hast, bis er mit dir diesen Potcast gestartet hat. Ihr seit nicht nur unterhaltsam (ich hör euch immer im Auto auf dem Arbeitsweg und ihr heitert meine Laune enorm auf) sonder auch informativ und sorgt dafür, dass man aus einer anderen Perspektive auf die Umstände blickt. Am meisten schätze ich an euch, dass ihr auch mit euch ins Gericht geht und von euren Pleiten und Pannen erzählt. Diese Folge finde ich besonders gut, bin gespannt auf Teil II. Benny hatte einmal berichtet von einem jungen Mann aus dem Ausland der völlig verwirrt war warum unsere Hunde im Haus wohnen und wo man einen Hund eher erschießt als lobt, wenn er fremde Menschen an sich ran lassen würde. Danke das ihr den Nico als Gastredner eingeladen habt (man weiß ja vorher nie was am Ende so einer Folge rauskommt ;-) ) aber er spricht mir echt aus der Seele und knüpft für mich dort an. Er bringt die Schieflage auf den Punkt. Ich hab mittlere auch die Wahrnehmung das die meisten Menschen sich einen Hund als dekoratives Assessor zulegen, aber das Wesen und Eigenschaften der jeweiligen Rasse gerne ausblenden und sich dann wundender warum ihr lebendes Kuscheltier plötzlich Dinge veranstaltet. Unglaublich dass man sich rechtfertigen muss, weil man den Hund wegen seiner Eigenschaften (sei es nun Jagd oder Schutz) führt und nicht wegen dem Aussehen. Macht weiter mit so interessanten Themen! Liebe Grüße

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.